Fußwallfahrt Hofstetten zu unserer Lieben Frau von Wemding am 5. Mai 2018

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Gruppenfoto 2018 vor der Basilika in Wemding >>hier gibt es die Fotos von der Wallfahrt 2018

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57 Kilometer unterwegs von Hofstetten nach Wemding, einer der schönsten und längsten Tageswallfahrten Bayerns

„Man kann es nur mit einem einzigen Wort beschreiben, die Fußwallfahrt 2018 - es war einfach schön", so umschrieb Anton Brandl bei seiner Schlußansprache vor über 70 Teilnehmern die traumhafte und bleibenden Eindrücke der Fußwallfahrt von Hofstetten nach Wemding.
Am Samstag, 5. Mai 2018, morgens um 4:00 Uhr war es wieder mal so weit. Zum 26. Mal machten sich Fußwallfahrer von der Mariensäule in Hofstetten auf den Weg ins 57 Km entfernte Wemding. Pünktlich um 4:00 Uhr startete Anton Brandl mit den Worten „Jetzt gehen wir mal, und bis ma schau`n san ma in Monheim “. Kurz vor Pietenfeld als die Dunkelheit gewichen ist und die ersten Vögel den nahenden Morgen ankündigten versuchten es die ersten Sonnenstrahlen den starken und kühlen Rückenwind anzuwärmen. Am Eichstätter Fliegerberg vorbei durch die wunderschön sprießenden Buchenwälder im Morgenlicht erreichten die Fußwallfahrer nach 14 ½ Km die erste Etappe, Wasserzell. Es war kühl aber nicht zu kalt für die knapp 50 Fußwallfahrer in Wasserzell.

1. Pause in Wasserzell
Das Versorgungsteam unter der bewährten Organisation von Franz Lindner und Peter Heinrich hatte bereits Tische und Bänke aufgebaut und servierten Weißwürste, frische Brezen, Kaffee und Kuchen. Jeder was er gerne will. Denn die Hofstettener Fußwallfahrt bietet so einiges an „Wallfahrerkulinaritäten“ bis hin zu Gummibären oder Schokolade. Nach 26 Jahren weiß das Versorgungsteam genau was die Wallfahrer brauchen. Nach der kurzen Pause ging es dann weiter durch das Rindertal und den Saupark über Konstein bis zu dem Wielandshöfen. Ein kurzer Schluck, eine Banane oder ein Apfel und weiter geht es über das Bäckertal nach Ensfeld.

2. Pause in Ensfeld
Das Pfarrhaus in Ensfeld war heuer belegt, und so kümmerte sich die Haushälterin für die Hofstettener Fußwallfahrer freundlicherweise um einen neuen Herbergsort, das Feuerwehrhaus von Ensfeld. Es war ja Halbzeit nach ca. 28 km und für die Fußwallfahrer gab es quasi das Mittagessen, selbstverständlich mit einer warmen Kartoffel- und Nudelsuppe. Das eine oder andere Wehwehchen, das sich angedeutet hatte, wurde mit bewährten Mitteln eingedämmt und weiter ging es durch den Wald nach Rögling über eine geänderte Streckenführung. Denn in Ensfeld war nicht nur das Pfarrhaus wegen einer Beerdigung belegt, sondern es stand auch noch ein großer Baukran vor der Kirche, der ein Durchgehen verhinderte. Bis dahin wurde natürlich wieder gebetet, gesungen. Und zum ersten Mal gab es kurz vor der Pause am Berg einen Schweigemarsch zum Nachdenken und Besinnen. Das gefürchtete lange Stück im freien Feld von Rögling nach Monheim konnte dank starken Rückenwindes und leichter Sonne betend und singend gemeistert werden – da haben die langjährigen Wallfahrer schon ganz anderes in Erinnerung.

3. Pause in Monheim
Die Stadt Monheim war in Sicht und nach deren Durchquerung waren wir wieder zu Gast beim Bauern Franz Wagner auf seinem Hof als letzte Zwischenstation. Er persönlich war in diesem Jahr nicht anwesend, dennoch stellte er uns den Hofraum wieder zur Verfügung. Hier sind die Hofstettener Fußwallfahrer schon jahrelang zu Gast und haben das eine oder andere mal vor großer Hitze oder Regen „Zuflucht“ gefunden. Einige Wallfahrer haben die Kurzstrecke ab Monheim gewählt und die Wallfahrergruppe war mit nun über 70 Teilnehmern komplett und es wurde das letzte Stück des Weges in Angriff genommen. Über einen Lautsprecher wurden nun die Geschichten und anschließend eine Litanei für alle laut und verständlich übertragen. Insbesondere die Geschichten von Brigitte Brandl gingen den Wallfahrern unter die Haut und schilderten bildhaft das tägliche Leben. In Wemding, wo man die letzten Kilometer über den „Trimm Dich Pfad“ den Berg herabgegangen ist, ging es nun mit der Hofstettener Wallfahrerfahne und dem Kreuz unserer St. Nikolauskirche die letzten 2 Kilometer bis zur Wallfahrtsbasilika „Maria Brünnlein, zu unserer Lieben Frau von Wemding“. Wallfahrtsrektor Norbert Traub nahm die Gruppe kurz vor der Kirche in Empfang und begleitete sie mit gemeinsam Gebet bis zur Kirche.

Feierliche Andacht in Wemding
Nach einem feierlichen Einzug in die Wallfahrtsbasilika wurde eine kurze Andacht gefeiert. Wallfahrtsrektor Norbert Traub begrüßte die Hofstettener Fußwallfahrer sehr freundlich und überreichte noch Urkunden an die Teilnehmer für 10-malige bzw. 25-malige Teilnahme. Anschließend bekamen alle Fußwallfahrer das obligatorische Wallfahrerbildchen. Die Teilnehmer versorgten sich noch mit einem Gläschen hl. Wasser vom „Maria Brünnlein“ und nach dem Gruppenfoto vor der Basilika ging es mit dem Bus und den Autos wieder nach Hause nach Hofstetten wo einige noch zum Umtrunk und Brotzeit im Gasthaus Einkehr hielten.

Ehrungen, vlnr
Pfarrer Norbert Traub, Wallfahrtsrektor
Konrad Brandl, 25-malige Teilnahme und Mitorganisator
Doris Heindl, 10-malige Teilnahme
Elfriede Schermer, 10-malige Teilnahme
Rudi Burghardt, 10-malige Teilnahme
Peter Heinrich, 25-malige Teilnahme und Versorgungsteam
Franz Lindner, 25-malige Teilnahme und Versorgungsteam


>>hier gibt es die Fotos 2018 von der Wallfahrt

Unsere Wallfahrerfahne.

Unten die beiden Seiten unserer Fahne, die wir am 17. März 2012 feierlich geweiht haben. Sie begleitet alljährlich die Fußwallfahrer auf ihrem Weg von Hofstetten im Kreis Eichstätt nach Wemding und wird beim Einzung in die Basilika von Wemding feierlich getragen.



Unsere Wallfahrerfahne, geweiht 2012


pfBilder von unserer Fahnenweihe am 17.März 2012

Gesamtstrecke der Fußwallfahrt von Hofstetten nach Wemdingstrecke
zum Vergrößern auf das Bild klicken (2942x552 - 2,7 MB)

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