Fußwallfahrt Hofstetten zu unserer Lieben Frau von Wemding am 20. Mai 2017

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Gruppenfoto 2017 vor der Basilika in Wemding >>hier gibt es die Fotos von der Wallfahrt 2017

>>und hier Fotos von Erwin Mayer

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Hofstettener feiern 25. Fußwallfahrerjubiläum
Fußwallfahrt zu unserer Lieben Frau von Wemding!

57 Kilometer unterwegs von Hofstetten nach Wemding, einer der schönsten und längsten Tageswallfahrten Bayerns

„Ihr habt nicht nur die dritt weiteste Tageswallfahrt in Bayern, ihr macht das nun schon zum 25. Mal“ so begrüßte Wallfahrtsrektor Norbert Traub über 100 Wallfahrer aus Hofstetten. Die Hofstettener hatten dieses Mal zusätzlich einen Bus organisiert um zum Jubiläum einen gemeinsamen Abendgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika zu feiern.

Am vergangen Samstag Morgens um 4:00 Uhr war es wieder mal so weit. Zum 25. Mal machten sich Fußwallfahrer von der Mariensäule in Hofstetten auf den Weg ins 57 Km entfernte Wemding. Nach einem gemeinsamen „Gruppenfoto bei Nacht“ schickte Anton Brandl, einer der Mitorganisatoren knapp 50 Fußwallfahrer auf den langen und schweren Weg nach Wemding mit den Worten: „Jetzt gehen wir mal, und bis ma schau`n san ma in Wemding“. Alle Fußwallfahrer nahmen ein Kerzenlicht in die Hand und nach dem Gruppenfoto ging die Kerzenprozession nach dem obligatorischen „Vater unser….“ auf die Strecke. Kurz vor Pietenfeld als die Dunkelheit gewichen ist und die ersten Vögel den nahenden Morgen ankündigten kamen auch schon die ersten Sonnenstrahlen. Am Eichstätter Fliegerberg vorbei durch die wunderschön sprießenden Buchenwälder im Morgenlicht erreichten die Fußwallfahrer nach 14 ½ Km die erste Etappe, Wasserzell.

1. Pause in Wasserzell
Das Versorgungsteam unter der bewährten Organisation von Franz Lindner und Peter Heinrich hatten schon Tische und Bänke aufgebaut und servierten Weißwürste, frische Brezen, Kaffee und Kuchen. Jeder was er gerne will. Denn die Hofstettener Fußwallfahrt bietet so einiges an „Wallfahrerkulinaritäten“ bis hin zu Gummibären oder Nussschokolade. Nach 25 Jahren weiß das Versorgungsteam genau was die Wallfahrer brauchen.

Nach der kurzen Pause ging es dann weiter durch das Rindertal über Konstein bis zu dem Wielandshöfen. Ein kurzer Schluck, eine Banane oder ein Apfel und weiter geht es über das Bäckertal nach Ensfeld.

2. Pause in Ensfeld
Im Pfarrhaus in Ensfeld wo uns die Haushälterin schon erwartete. Es war ja Halbzeit nach ca. 28 km und für die Fußwallfahrer gab es quasi das Mittagessen. Zwei Suppen und weitere Stärkungen gab es zur Auswahl. Das eine oder andere Wehwehchen, das sich angedeutet hatte, wurde mit bewährten Mitteln eingedämmt und weiter ging es durch den Wald nach Rögling den Berg hoch. Bis dahin wurde natürlich wieder gebetet, gesungen. Und zum ersten Mal gab es kurz vor der Pause am Berg einen Schweigemarsch zum Nachdenken und Besinnen. Nun kam das einzige größere zusammenhängende frei Stück des Weges, was in den letzten Jahren schon oft zu Problemen für die Wallfahrer wurde. Denn hier sind sie Regen, Wind und Sonne ausgesetzt. Aber in diesem Jahr war ja Jubiläum und so hatte der Wettergott ein Einsehen und die Fußwallfahrer bekamen ideales Wallfahrerwetter, trocken, nicht zu kalt, aber auch nicht zu heiß. Die Stadt Monheim war in Sicht und nach der Durchquerung erwartete und der Bauer Franz Wagner auf seinem Hof zu 3 Station. Hier sind die Hofstettener Fußwallfahrer schon jahrelang zu Gast und haben auch schon mal vor großer Hitze oder Regen „Zuflucht“ gefunden.

3. Pause in Monheim
Da sich die Truppe bereits in Ensfeld durch weitere Wallfahrer vergrößert hatte, kamen in Monheim noch weitere hinzu und mit 70 Fußwallfahrern wurde das letzte Stück in Angriff genommen. Über einen Lautsprecher wurden nun die Gebete, Litaneien und die Wallfahrergeschichten von den Vorbetern Matthias Miehling, Konrad, Anton und Brigitte Brand vorgetragen. Die Geschichten die Brigitte Brandl ausgesucht hatte waren wiederum ein absolutes Schmankerl dieser Wallfahrt.

In Wemding, wo man die letzten Kilometer über den „Trimm Dich Pfad“ den Berg herabgegangen ist, wartete nun der Bus wo nun weitere Wallfahrer hinzugekommen sind. Mit dem geschmückten Kreutz, der Hofstettener Wallfahrerfahne ging nun die auf ca. 100 Wallfahrer angewachsene Gruppe die letzten 2 Kilometer bis zur Wallfahrtsbasilika „Maria Brünnlein, zu unserer Lieben Frau von Wemding“. Wallfahrtsrektor Norbert Traub nahm die Gruppe kurz vor der Kirche in Empfang und begleitete sie mit gemeinsam Gebet bis zur Kirche.

Feierlicher Abendgottesdienst
Nach einem feierlichen Einzug in die Wallfahrtsbasilika wurde ein gemeinsamer Abendgottesdienst gefeiert. Der Hofstettener Organist Hans Miehling spielte auf der Orgel und die müden aber glücklichen Wallfahrer sangen kräftig mit bei den speziell für dieses Jubiläum ausgesuchten Lieder. Der Heimatpfarrer Alois Spies aus Hofstetten/Hitzhofen gestaltete gemeinsam mit Wallfahrtsrektor Norbert Traub den Gottesdienst. Wallfahrtsrektor Norbert Traub überreichte noch Urkunden an die Teilnehmer für 10-malige bzw. 25-malige Teilnahme. Anschließend bekamen alle Fußwallfahrer eine Automedaille und das obligatorische Wallfahrerbildchen.

Anton Brandl, der für den liturgischen Teil der Wallfahrt verantwortlich ist ging in seiner Rede auf die 25 Jahre der Wallfahrt ein. Denn nicht immer waren weit über 100 Wallfahrer in der Basilika, in manchen Jahren reichten die ersten zwei Bankreihen aus. Dank der vielen Helfer, allen voran das Versorgungsteam um Franz Lindner und Peter Heinrich, dem Streckenverantwortlichen, dem „Scout“ Martin Pauleser und dem Pfarrer Alois Spies ist die Hofstettener Fußwallfahrt zu dem geworden, was sie heute ist. Martin Pauleser hob noch die besonderen Verdienste von Anton Brandl hervor, der dafür großen Applaus von den Teilnehmer in der voll besetzten Kirche erhielt.

Die Teilnehmer versorgten sich noch mit einem Gläschen vom „Maria Brünnlein“ und nach dem Gruppenfoto vor der Basilika ging es mit dem Bus und den Autos wieder nach Hause nach Hofstetten wo einige noch zum Umtrunk und Brotzeit im Gasthaus Einkehr hielten.

Ehrungen:
Anton Brandl, 25-malige Teilnahme und Mitorganisator
Michael Breindl, 10-malige Teilnahme
Elisabeth Breindl, 10-malige Teilnahme
Brigitte Brandl, 20-malige Teilnahme und Vorbeterin
Martin Pauleser, 25-malige Teilnahme und Mitorganisator

>>hier gibt es die Fotos 2017 von der Wallfahrt

>>und hier Fotos von Erwin Mayer

Unsere Wallfahrerfahne.

Unten die beiden Seiten unserer Fahne, die wir am 17. März 2012 feierlich geweiht haben. Sie begleitet alljährlich die Fußwallfahrer auf ihrem Weg von Hofstetten im Kreis Eichstätt nach Wemding und wird beim Einzung in die Basilika von Wemding feierlich getragen.



Unsere Wallfahrerfahne, geweiht 2012


pfBilder von unserer Fahnenweihe am 17.März 2012

Gesamtstrecke der Fußwallfahrt von Hofstetten nach Wemdingstrecke
zum Vergrößern auf das Bild klicken (2942x552 - 2,7 MB)

   Pauleser|